Maximilian Schachmann

Maximilian Schachmann

Licht und Schatten bei der WM

Nach dem turbulenten WM-Straßenrennen bin ich mittlerweile wieder in Berlin. Auf dem Weg vom Flughafen nach Hause habe ich erstmal den falschen Bus genommen. Irgendwie passt das zu den letzten Tagen, in denen für mich nicht alles rund lief. Mental hat mich vor allem das Rennen gestern doch ziemlich beschäftigt, vielleicht auch deshalb der falsche Bus ;-)

Zweimal hatte ich mit meiner Kette zu kämpfen. Erst fiel sie mir runter, sodass ich anhalten und sie drauffummeln musste. Und das direkt im Berg. Ihr könnt euch vorstellen, dass es spaßbefreit ist, dann den Anschluss wieder herzustellen. Ganz zu schweigen von der Kraft, die man verpulvert. Beim zweiten Mal wickelte sich die Kette um den Umwerfer, der dann nicht mehr zu gebrauchen war. Also Radwechsel und wieder zurück ins Feld fahren. Selbst wenn es wahrscheinlich bei diesem Profil nicht für ganz vorn gereicht hätte, hätte ich gern gewusst, wo ich unter normalen Bedingungen im Vergleich zu den anderen bei einer WM stehe.

Klar habe ich im Mannschaftszeitfahren mit den Jungs die Goldmedaille geholt und mich riesig darüber gefreut, aber so richtig versöhnlich hätte ich mich von der WM nur verabschiedet, wenn im Zeitfahren mehr als der 11. Platz herausgesprungen wäre. Top Acht würde sich...

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